Evangelische Jugend im Kirchenkreis An Nahe und Glan

Die News im Detail

| 12.04.2017
Die letzten Tage haben echt viel Spaß gemacht! Es gab immer viel zu tun. Es gab immer was zu reden, spielen oder sonstiges!


Es ist inzwischen schon gute Tradition geworden, das sich Anfang der Osterferien Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in der evangelischen Kinder – und Jugendarbeit im Kirchenkreis An Nahe und Glan engagieren, zur gemeinsamen Mitarbeiterschulung treffen. Zum ersten Mal fand die Mitarbeiterschulung auf vielfachen Wunsch der Ehrenamtlichen fünf Tage am Stück statt

Mit 60 Teilnehmenden war die diesjährige Veranstaltung die am besten besuchte der letzten Jahre. Sie fand im Walderlebniszentrum Soonwald bei Stromberg statt. 

Die Ehrenamtlichen sind zwischen 14 und 24 Jahre alt und arbeiten in Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen, in Projekten und als Teamer*innen bei Ferienfreizeiten aktiv mit. Dieses Jahr haben Ehrenamtliche aus der Lukas-Kirchengemeinde Bad Kreuznach sowie den Evangelischen Kirchengemeinden Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Bockenau, Münster-Sarmsheim, Roxheim, Stromberg und Waldalgesheim teilgenommen.

Die jährlich stattfindenden Schulungen werden von Günter Kistner und Anika Weinsheimer vom Jugendreferat des Kirchenkreises An Nahe und Glan gemeinsam mit den Kolleg*innen aus den verschiedenen Kirchengemeinden vorbereitet und durchgeführt.

In vielen verschiedenen Workshops konnten viele Ideen, theoretisches Wissen und nützliche Tipps für die eigene Praxis der Jugendarbeit in den Kirchengemeinden mitgenommen werden. 

Mit Bianca Wolf, Jugendmitarbeiterin bei der Ev. Kirchengemeinde Bad Kreuznach und Elisabeth Nonnenbroich, Jugendmitarbeiterin im Ökumenischen Kinder- und Jugendhaus in Winzenheim, setzten sich die Ehrenamtlichen im Workshop: „Meine Rolle als Gruppenleiter*in“ mit Theorie und Praxis zu Gruppenphasen und Leitungskompetenz auseinander.

In dem Workshop „Spiele anleiten-zum Spielen motivieren“ konnten die Teilnehmer*innen unter Anleitung von Anika Weinsheimer, Jugendreferentin im Kirchenkreis An Nahe und Glan, eigene spielpädagogische Fähigkeiten reflektieren, sich mit dem Wert des Spiels auseinandersetzen und eigene Erfahrungen mit dieser spielpädagogischen Methode sammeln. Im Anschluss übten sich die Teilnehmer*innen selbst im Spiele anleiten.

In der Hörspiel-Werkstatt wurden von Christine Budschat, Jugendmitarbeiterin bei der Ev. Kirchengemeinde Roxheim, verschiedene Methoden vorgestellt, mit denen es den Ehrenamtlichen möglich war, eigene Hörspiele mit Kindern und Jugendlichen zu entwickeln und medial aufzubereiten. Im Anschluss durften die Teilnehmer*innen sich selbst an der Hörspielentwicklung versuchen.

Die Künstlerin Kristina Lorentz förderte bei den Teilnehmenden unter dem Motto „Einfälle statt Abfälle“ die Fähigkeit mit Kinder und Jugendlichen, aus Abfällen wie bunten Papieren, alten Kleidungsstücken, Altpapierprodukten und Material aus dem gelben Sack kreative Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände wie z.B. Taschen aus alten T-Shirts und Geldbörsen aus Tetra-Packs zu entwickeln.

Katharina Becker von der Stadtjugendförderung unterstützte die Ev. Jugend, in dem sie einen Workshop zur kreativen Zen-Malerei anbot. Dies ist eine Form des Zeichnens, bei der Kreativität, Ruhe und Entspannung gleichermaßen im Vordergrund stehen, was in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gut eingesetzt werden kann.

Unter dem Thema „Food Art“ wurden unter der Leitung von Kerstin und Anna Keber kreative Methoden entwickelt, Nahrungsmittel mit Kindern und Jugendlichen kunst- und geschmackvoll aufzubereiten. Das Food Art-Buffet wurde von allen Teilnehmenden mit großem Applaus gewürdigt.

Mit Theaterpädagogin Julia Hahn arbeiteten die Jugendlichen an einem Theaterstück zum Thema „95 Thesen für eine andere Welt“ und lernten, theaterpädagogische Elemente in ihre eigene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu integrieren.

Produktdesigner und Bühnenbildner Roy Müller arbeitete mit den Jugendlichen in seinem Workshop zum Thema Bühnenbild und Bühnenbau.

In den Waldpädagogikworkshops, die das Walderlebniszentrum anbot, ging es neben Vermittlung theoretischer Grundlagen vor allem um Methodenvermittlung. Dabei standen Naturerfahrungsspiele und interaktive Vorgehensweisen im Vordergrund zu den Themen „Tiere und Bäume des Waldes“.

Neben den Workshops wurde die Zeit zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Ausprobieren neuer Brett- und Gruppenspiele genutzt. In der Seminarauswertung betonten die Jugendlichen, dass sie in der Schulung viele Anregungen und neue Ideen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bekommen haben und in nächster Zeit viele der neugewonnen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen wollen. Jeder Tag endete mit einer gemeinsamen Abendandacht, zu der sich die Teilnehmenden in besinnlicher Runde versammelten.

Insgesamt betonten die jungen Menschen die gute Atmosphäre in der Gruppe und im Leitungsteam sowie den offenen und freundlichen Umgang miteinander. So schreibt ein Teilnehmer:„Die letzten Tage haben echt viel Spaß gemacht! Es gab immer viel zu tun. Es gab immer was zu reden, spielen oder sonstiges! Ich will und werde mich lange daran erinnern!“ Eine weitere Teilnehmerin schreibt auf ihren Auswertungsbogen: „Wir waren alle ein bunter Haufen und jetzt sind wir schon irgendwie eine Familie und haben uns jeden Tag ein bisschen besser verstanden.“

Jugendpfarrer Stefan Maus, der die Mitarbeiterschulung besuchte und eine Abendandacht gestaltete, zeigte sich erfreut über soviel ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit des Kirchenkreises An Nahe und Glan.

 

 

Rückmeldungen zur Mitarbeiterschulung 2017

Die letzten Tage haben echt viel Spaß gemacht! Es gab immer viel zu tun. Es gab immer was zu reden, spielen oder sonstiges! Ich will und werde mich lange daran erinnern! Liebe Grüße Nick PS: neue Freunde inklusive!

Man hat, nach nur so kurzer Zeit miteinander, sozusagen Leute gefunden mit denen man Freunde sein kann. Zitat: strangers become Friends

Ich fand das alles super geklappt hat (auch wenn es mal Streit gab) mit der Gruppe und sich jeder akzeptiert hat.

Offene Leute die hilfsbereit sind und mit denen man ernsthaft zusammen leben könnte.

Wir waren alle ein bunter Haufen und jetzt sind wir schon irgendwie eine Familie und haben uns jeden Tag ein bisschen besser verstanden.

Ich war überrascht, dass ich mich mit allen so gut verstanden habe. Ich glaube ich habe mich noch nie so gut mit jemandem unterhalten wie hier.

Das Gelände war total schön und auch die Zimmer. Es war alles total ordentlich und sauber. Die Kursleiter waren auch sehr lieb und man konnte super mit Ihnen sprechen (Probleme). Man hatte echt viel Spaß und die Workshops waren echt cool und super ausgewählt und geleitet.

Also ich finde das Thema vom Theater ist gut. Man kann mal über Themen nachdenken, über die man vielleicht noch gar nicht konkret nachgedacht hat. Man setzt sich mit Themen auseinander mit denen man sich früher und viel öfter hätte mal auseinandersetzen sollen. Außerdem hat man eine Gemeinschaft und es macht Spaß.

Mir hat das Projekt sehr gut gefallen. Wir hatten viel Spaß und haben vor allem viel gemeinsam gemacht. / Gemeinsam können wir nur für eine bessere Welt einsetzen /Projekt schweißt zusammen.

 

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